Bis zu diesem Punkt haben wir die unsichtbare, innerliche Natur der Taufe im Heiligen Geist betrachtet. Wir müssen nun damit fortfahren, die äußeren Manifestationen zu betrachten, die diese innere Erfahrung begleiten.
Zuallererst müssen wir darauf hinweisen, dass es vollkommen biblisch ist, das Wort „Manifestation“ in Verbindung mit dem Heiligen Geist zu verwenden. Wir erkennen natürlich an, dass der Heilige Geist selbst von Seinem Wesen her unsichtbar ist. In dieser Hinsicht wird Er von Jesus mit dem Wind verglichen. Jesus sagt über das Wirken des Heiligen Geistes Folgendes:
„Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.“ (Joh 3,8)
Obwohl der Wind selbst unsichtbar ist, können die Effekte, die der Wind erzeugt, wenn er weht, in vielen Fällen sowohl gesehen als auch gehört werden. Zum Beispiel, wenn der Wind weht, steigt der Staub von den Straßen auf; die Bäume biegen sich alle in eine Richtung; die Blätter rascheln; die Wellen des Meeres rauschen; die Wolken wehen über den Himmel. Diese vom Wind erzeugten Effekte kann man sehen und/oder hören.
Genauso ist es auch mit dem Heiligen Geist, sagt Jesus. Der Geist selbst ist unsichtbar. Aber die Wirkungen, die der Heilige Geist hervorbringt, wenn Er zu wirken beginnt, können oft gesehen und/oder gehört werden. Diese Tatsache wird durch die Sprache des Neuen Testaments an verschiedenen Stellen bestätigt.
Nehmen wir zum Beispiel Petrus‘ Beschreibung der Wirkungen, die durch die Niederkunft des Heiligen Geistes am Pfingsttag hervorgerufen wurden.
„Nachdem er nun zur Rechten Gottes erhöht worden ist und die Verheißung des Heiligen Geistes empfangen hat von dem Vater, hat er [Christus] dies ausgegossen, was ihr jetzt seht und hört.“ (Apg 2,33)
Die Auswirkungen der Niederkunft des Heiligen Geistes konnten sowohl gesehen als auch gehört werden. Paulus beschreibt das Wirken des Geistes in seinem eigenen Dienst mit diesen Worten:
„Und meine Rede und meine Verkündigung bestand nicht in überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung [im Eng. „Demonstration“] des Geistes und der Kraft.“ (1 Kor 2,4)
Er sagt auch, dass der Geist eine ähnliche Wirkung in der Wahrnehmung jedes Gläubigen haben kann.
„Durch einen jeden offenbart [im Englischen „manifestiert“] sich der Geist zum Nutzen aller.“ (1 Kor 12,7; LU)
Beachten Sie die Formulierungen, die Paulus im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist verwendet – die „Demonstration des Geistes“ (im Eng.) und die „Manifestation des Geistes“ (im Eng.). Diese beiden Worte, Demonstration und Manifestation, zeigen deutlich, dass die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes Wirkungen hervorrufen kann, die mit unseren physischen Sinnen wahrgenommen werden können.
GEBET
Herr,
wie dankbar bin ich Dir, dass die Worte der Bibel lebendig werden, wenn ich mich nach der Fülle Deines Geistes ausstrecke. Danke für Deine Kraft in mir und durch mich, um Deine Gemeinde aufzubauen!
Amen.