Gestern haben wir damit begonnen, zu untersuchen, ob Säuglinge zur Taufe berechtigt sind. Zuvor hatten wir bereits die zweite Bibelstelle betrachtet, die die Taufe eines ganzen Haushalts beschreibt – die des Kerkermeisters von Philippi in Apostelgeschichte 16.
„Da forderte er ein Licht, sprang hinein und fiel zitternd vor Paulus und Silas nieder. Und er führte sie heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet werde? Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus! Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Haus waren. Und er nahm sie zu sich in jener Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen; und er ließ sich auf der Stelle taufen, er und all die Seinen. Und er führte sie in sein Haus, setzte ihnen ein Mahl vor und freute sich, dass er mit seinem ganzen Haus an Gott gläubig geworden war.“ (Apg 16,29-34)
Aus dieser Passage lernen wir die folgenden drei Tatsachen:
- Paulus und Silas redeten das Wort des Herrn zu dem Kerkermeister und allen, die in seinem Haus waren (V. 32).
- Er und seine ganze Familie ließen sich taufen (V. 33).
- Er und sein ganzes Haus glaubten (V. 34).
Das zeigt uns, dass jeder einzelne die neutestamentlichen Bedingungen für die Taufe erfüllen konnten. Somit konnte es keine Säuglinge unter ihnen gegeben haben, (die nicht im Stande sind zu verstehen und eine willentliche Entscheidung für den Glauben zu treffen.)
Weder im Haushalt des Kornelius noch im Haushalt des Kerkermeisters aus Philippi und auch sonst nirgendwo im Neuen Testament gibt es einen Hinweis darauf, dass Säuglinge jemals für die Taufe in Frage kamen.
GEBET
Herr,
danke für Deine Güte in meinem Leben und die Errettung durch den Herrn Jesus, die ich empfangen habe. Danke auch, dass ich heute (wieder) für alle meine Freunde und Familienmitglieder Fürbitte einlegen darf, dass auch sie die Gnade und den Segen Deines Heils und Deiner Fülle erfahren dürfen.
Amen!