1. Juni: Ich danke meinem Gott, dass ich mehr in Zungen spreche als ihr alle …
Ein anderer Fall, der manchmal herangezogen wird, ist der des Saulus von Tarsus – später bekannt als der Apostel Paulus.
Ein anderer Fall, der manchmal herangezogen wird, ist der des Saulus von Tarsus – später bekannt als der Apostel Paulus.
Ein weiterer und entscheidender Fall ist der von Kornelius und seinem Haushalt, wie er in Apostelgeschichte 10 erzählt wird. Petrus und die anderen gläubigen Juden gingen zum Haus des Kornelius mit Widerwillen, gegen ihre eigenen Neigungen, nur weil Gott sie ausdrücklich angewiesen hatte zu gehen. Nachdem Petrus eine kurze Zeit gepredigt hatte, fiel der Heilige Geist auf alle, die sein Wort hörten. Petrus und die anderen Juden waren erstaunt, weil sie diese Heiden mit Zungen reden hörten.
Gestern haben wir gesehen, wie Petrus und seine Gefährten davon überzeugt waren, dass Kornelius und sein Haushalt den Heiligen Geist empfangen hatten, als sie sie in Zungen reden hörten.
Eine heute gängige Ansicht ist, dass die Taufe im Heiligen Geist eine intensive emotionale Erfahrung ist. Ein Wort, das in diesem Zusammenhang oft verwendet wird, ist „Ekstase“. Diese Sicht der Taufe im Heiligen Geist bezieht ihre Grundlage hauptsächlich aus zwei Quellen.
„Oder wenn [er ihn] um einen Fisch [bittet], gibt er ihm statt des Fisches eine Schlange? Oder auch wenn er um ein Ei bittet, wird er ihm einen Skorpion geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel [den] Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“ (Lk 11,11-13)
Gestern haben wir gesehen, wie Menschen erwarten können, eine starke emotionale Reaktion zu haben, wenn sie den Heiligen Geist empfangen. Diese Erwartung basiert nicht auf Beispielen aus dem Neuen Testament, sondern auf Erzählungen von Menschen, die selbst eine solche emotionale Erfahrung gemacht haben. Das Wirken des Geistes Gottes kann durchaus emotionale (und wie wir in den nächsten Tagen sehen werden, auch körperliche) Folgen haben. Entsprechende Zeugnisse sind aufrichtig und wahr. Allerdings müssen Gläubige, die den Vater um den Heiligen Geist gebeten haben und dann in neuen Zungen geredet haben, nicht denken, dass sie den Heiligen Geist nicht empfangen haben, nur weil sie keine Emotionen erlebt haben und deshalb ihre (unberechtigte) Erwartung nicht in Erfüllung gegangen ist.
Eine andere Art von Erfahrung, die oft mit der Taufe im Heiligen Geist in Verbindung gebracht wird, ist eine Art kraftvolle physische Empfindung. Im Laufe der Jahre habe ich viele Menschen gefragt, worauf sie ihre Behauptung stützen, die Taufe im Heiligen Geist empfangen zu haben. Ihre Antwort ist oft: eine starke physische Empfindung oder Reaktion.
Reaktionen dieser Art sind nicht auf das Alte Testament beschränkt. Ein Beispiel ist die Vision des Herrn, die Saulus von Tarsus auf seinem Weg nach Damaskus gewährt wurde. Saulus sah ein sehr helles Licht; er hörte eine Stimme, die vom Himmel zu ihm sprach; er fiel zur Erde und sein Körper zitterte:
Zum Abschluss dieser Woche wollen wir heute und morgen kurz drei verschiedene, aber grundlegende Prinzipien der Schrift betrachten, die alle bestätigen, dass das Sprechen in anderen Zungen der geeignete Beweis dafür ist, dass eine Person den Heiligen Geist empfangen hat. Erstens: Jesus sagt:
Das dritte Prinzip der Schrift, das die Beziehung zwischen der Zungenrede und der Taufe im Geist herstellt, leitet sich aus dem Wesen des Heiligen Geistes selbst ab.
In den vorangegangenen vier Wochen haben wir die Lehre des Neuen Testaments über die Taufe im Heiligen Geist sorgfältig untersucht. Unsere Analyse umfasste die folgenden Themen: die Art der Erfahrung; die äußeren Beweise, durch die sie bezeugt wird; wie sie sich von der Gabe der „Arten von Zungen“ unterscheidet; den Stellenwert der emotionalen und körperlichen Reaktionen.
Der direkte Zusammenhang zwischen der Himmelfahrt Jesu und der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten wird in Johannes 7,37-39 deutlich gemacht.
Gestern haben wir mit den drei Worten abgeschlossen, die die Gabe des Heiligen Geistes beschreiben: persönlich, innewohnend und dauerhaft.
Diese charakteristischen Merkmale der Gabe liefern zwei Gründe, warum sie nicht gegeben werden konnte, solange Christus in physischer Gegenwart auf Erden blieb.
Zu Pfingsten – an dem Tag, an dem sich die Verheißung erfüllte – benutzte Petrus eine ähnliche Formulierung.
Gestern haben wir damit abgeschlossen, dass Jesus Sein Blut am Kreuz vergossen hat, um den Segen zu erwerben, der Abraham verheißen wurde. Die endgültige Vollendung des Sühnewerks Christi fand jedoch nicht auf der Erde statt, sondern im Himmel.
Dass die Gabe des Heiligen Geistes an die Gläubigen das Zeugnis des Himmels ist, dass das Blut Christi als vollständige Sühne für alle Sünden angenommen worden ist, finden wir auch in den Worten des Apostels in 1. Johannes 5,6, wo er über Jesus spricht und sagt:
Was sind die Bedingungen, die im Leben eines Menschen erfüllt sein müssen, der die Gabe des Heiligen Geistes empfangen möchte? Wenn wir die Lehre der Schrift zu diesem Thema betrachten, werden wir feststellen, dass es ein Grundprinzip gibt, das für jeden Segen gilt, der durch die Gnade Gottes für jeden Menschen zur Verfügung gestellt wurde.
Diese Frage, wie die Gabe des Heiligen Geistes empfangen wird, war offenbar unter den christlichen Gemeinden in Galatien aufgeworfen worden, und Paulus nimmt mehrmals darauf Bezug.
Gruppen von Christen an verschiedenen Orten werden heute von der gleichen Art von Irrtum bedroht, vor dem Paulus die Galater warnte. Es gibt heute an vielen Orten eine Tendenz, denen, die die Gabe des Heiligen Geistes suchen, eine Art System oder Technik aufzuzwingen.
Wie sollte man bei der Suche nach der Gabe des Heiligen Geistes vollkommenen Gehorsam zeigen? Wir finden in der Schrift sechs Schritte, die den Weg des Gehorsams erkennen lassen, der zur Gabe des Heiligen Geistes führt. Heute werden wir über vier davon sprechen.
Gestern haben wir über die ersten vier von sechs Schritten gesprochen, um die Fülle des Heiligen Geistes zu empfangen: Buße, Taufe, Dürsten und Bitten. Wir werden nun mit den letzten beiden fortfahren.
Wir haben die sechs aufeinanderfolgenden Schritte zum Empfang der Fülle des Heiligen Geistes erläutert: 1) Buße tun; 2) getauft werden; 3) durstig sein; 4) bitten; 5) trinken – das heißt, aktiv empfangen; 6) hingeben – das heißt, die Kontrolle über unsere körperlichen Glieder abgeben, auch ohne alles intellektuell zu verstehen.
Zum Abschluss dieser Studien über die Taufe im Heiligen Geist ist es angebracht, noch einmal die enge Verbindung zwischen der Fülle des Heiligen Geistes und dem Gehorsam zu betonen. Wie Petrus sagt, ist die Gabe des Heiligen Geistes für diejenigen, die Gott gehorchen. Selbst wenn Gott in Seiner Gnade diese Gabe denen schenkt, die die Bedingungen Seines Wortes noch nicht vollständig erfüllt haben, lässt das immer noch keinen Raum für Unachtsamkeit oder Ungehorsam.